Corona-Lockdown im Sport: Tischtennis und Volleyball ziehen nach

Auch der Hessische Tischtennis-Verband sowie der Hessische Volleyball-Verband setzen die Mannschaftswettbewerbe bis Ende Dezember aus.

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GIESSEN. Die Beschlüsse von Bundesregierung und Ministerpräsidenten und die damit einhergehenden neuen Corona-Regeln legen den Handballspielbetrieb in Hessen nun länger als bislang geplant lahm. Das Präsidium des Landesverbandes hat in seiner Videokonferenz beschlossen, "die Unterbrechung des Spielbetriebs für alle Spielklassen im gesamten Verbandsgebiet bis zum 31. Dezember zu verlängern. Dies gilt auch für sämtliche Auswahl- und Stützpunktmaßnahmen des Verbandes und der Bezirke", heißt es in einer Mitteilung von HHV-Präsident Gunter Eckart. "Nicht betroffen von dieser Entscheidung sind die Spiele der HBL, HBF, 3. Ligen und der Jugend-Bundesligen. Für deren Spielbetrieb wird es eine separate Entscheidung des DHB bzw. der Ligaverbände geben", lautet die Ergänzung. Der Hessische Handball-Verband strebe an, den Spielbetrieb nach den Weihnachtsferien mit Beginn der Rückrunde wieder aufzunehmen. Eine endgültige Entscheidung dazu erfolge im Dezember 2020.

Der Hessische Tischtennis-Verband hat den Mannschaftsspielbetrieb bis zum 31. Dezember ausgesetzt. Davon betroffen sind alle Ligen auf Landesebene, also von den Kreisklassen bis zur Hessenliga. Im November soll dann entschieden werden, wie der Spielbetrieb fortgesetzt wird. Geplant ist, die fehlenden Begegnungen der Vorrunde in der zweiten Hälfte der Saison 20/21 auszutragen, damit am Ende der Spielzeit eine sogenannte "Einfachrunde", in der jede Mannschaft einmal gegen jede andere gespielt hat, abgeschlossen werden kann. Die genaue technische Umsetzung wird von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern des Spielausschusses und der Geschäftsstelle, entsprechend ausgearbeitet. Der Verband will die Vereine über die weitere Vorgehensweise via Newsletter und Homepage informieren und bittet von Anfragen an die Geschäftsstelle abzusehen.

Der Hessische Volleyball-Verband (HVV) hatte bereits am 20. Oktober eine generelle Spielpause für seine Ligen bis zum 22. November ausgerufen. Die Unterbrechung wird sich nun durch die bundesweite Lockdown-Regelung zumindest um eine Woche erweitern. Inzwischen setzte auch der deutsche Verband DVV den Spielbetrieb der Dritten Ligen sowie der Regionalligen bis Ende November aus. "Damit entfallen auch alle Spieltage an diesem Wochenende", heißt es in einer offiziellen Mitteilung des DVV. "Wir hoffen, dass wir ab Dezember den Spielbetrieb fortsetzen können. Ein Saisonabbruch soll die letztmögliche Option bleiben."