Der Hammer ist da: Kevin Lavallee (l.) mit Vorstandsmitglied und Sponsor Willi Lotz. Foto: Tom Neumann

(tn). 372 Spiele in der DEL2 (301 Punkte), 181 Spiele in der Oberliga (316 Punkte) – wer einen Spieler mit einer solchen Erfahrung und Treffsicherheit für die Regionalliga...

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LIMBURG/DIEZ. 372 Spiele in der DEL2 (301 Punkte), 181 Spiele in der Oberliga (316 Punkte) – wer einen Spieler mit einer solchen Erfahrung und Treffsicherheit für die Regionalliga verpflichtet, der darf auch Superlative in den Mund nehmen: Den Rockets ist mit der Verpflichtung von Kevin Lavallee ein echter Knaller gelungen.

Der 37-jährige Stürmer wechselt vom Zweitligisten Heilbronner Falken an die Lahn und unterschreibt bei der EG Diez-Limburg einen Zwei-Jahres-Vertrag. Finalisiert wurde der Transfercoup in den Räumlichkeiten der Limburger Sicherheitstechnik Hillebrand & Lotz GmbH, dem Unternehmen von Vorstandsmitglied und Sponsor Willi Lotz. Lavallee hat hier auch beruflich eine neue Heimat gefunden. Lange wollte Frank Petrozza den Namen nicht in den Mund nehmen: „Wenn er wirklich kommt, wäre das ein Hammer.“ Jetzt ist der Hammer da – und der Trainer überglücklich: „Super, einen solchen Spieler im Team zu haben. Er bringt unheimlich viel Routine mit, ist ein echter Scorer, hat einen super Charakter und ist ein Teamplayer.“

„Ich kann hier meine Zukunft sichern“

Bad Nauheim, Füssen, Weißwasser, Heilbronn – das waren bisher die wichtigsten Deutschland-Stationen für den Deutsch-Kanadier, der im kanadischen Moose Jaw (Saskatchewan) geboren ist, aber einen deutschen Pass hat und damit keine Import-Stelle besetzt. In der vergangenen Saison sammelte er als Assistent-Kapitän der Falken 54 Punkte in 49 DEL2-Spielen. Lavallee war damit fünftbester Scorer seines Teams.

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„Ich war jetzt so lange Profi und jeder hat mich immer gefragt, was ich als Nächstes mache“, sagt Lavallee. „Als ich dann das Angebot bekommen habe, Eishockey und Beruf miteinander zu verbinden, war das für mich eine große Chance. Ich kann hier meine Zukunft sichern und dabei ambitioniertes Eishockey spielen. Es gibt nichts Besseres. Zudem wohne ich mit meiner Familie in Bad Nauheim und kann auch viel Zuhause sein, das ist einfach perfekt.“