Corona und die Folgen: "Sport wichtiger Teil der Lösung"

Der Landessportbund meint: Die hessischen Sportvereine können entscheidend dazu beitragen, die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Und hat deshalb eine entsprechende...

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DILLENBURG. Die 7600 hessischen Sportvereine können entscheidend dazu beitragen, die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Dazu ist es unter anderem nötig, so schnell wie möglich verantwortbare und angepasste Sportangebote zu erlauben und Sportstätten zu öffnen.

Rund 100 Delegierte aus ganz Hessen beteiligt

Das hat der Hauptausschuss des Landessportbundes Hessen (LSBH) in einer digitalen Sitzung von der Politik gefordert. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution riefen die etwa 100 Delegierten aus ganz Hessen die Landesregierung und den Deutschen Olympischen Sportbund auf, sich für eine kurzfristige substanzielle Änderung der sportbezogenen Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes ("Bundesnotbremse") einzusetzen. Hierfür sollte sich die Politik an den Stufenplänen der Sportorganisationen, auch des LSBH, orientieren und baldmöglichst mehr Sport im Freien, nicht nur für Kinder und Jugendliche, ermöglichen sowie grundsätzlich alle Sportanlagen öffnen, so ein Auszug aus der Resolution. Dazu sollte, so lauten weitere Forderungen, Sport für vollständig Geimpfte "vollumfänglich ermöglicht werden, um insbesondere die langfristigen Schäden des Bewegungsmangels gering zu halten."

Die Hessische Landesregierung wird in der Resolution gebeten, allen lizenzierten Übungsleitern sehr kurzfristig ein Impfangebot zu unterbreiten. Generell sei "der Sport bei der Pandemiebewältigung ein Teil der Lösung". Seine Potenziale müssten daher politisch anerkannt werden.

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Die Resolution im Wortlaut ist im Internet unter www.yourls.lsbh.de/resolution abrufbar.