Skeleton-Pilotin Tina Hermann schlägt in Altenberg zurück

Endlich wieder da, wo sie sich selbst am liebsten sieht: Tina Hermann gewinnt den Skeleton-Weltcup in Altenberg. Foto: dpa

Mit zwei starken Fahrten gewinnt die Hirzenhainerin ihren ersten Weltcup der Olympia-Saison. Für die Bob-Anschieberinnen Deborah Levi und Ann-Christin Strack reicht es nicht ganz.

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ALTENBERG. Nach zwei enttäuschenden Weltcup-Wochenenden im österreichischen Innsbruck hat Tina Hermann zurückgeschlagen: Im Eiskanal von Altenberg gewann die 29-Jährige aus Eschenburg-Hirzenhain den dritten Skeleton-Weltcup der olympischen Saison.

Dabei fuhr die viermalige Weltmeisterin, die für den WSV Königssee startet, im ersten Lauf sogar Bahnrekord. Sie schraubte ihre eigene Bestmarke auf 57,52 Sekunden. Zweite im Gesamtklassement wurde die Russin Alina Tararichenkowa vor der Österreicherin Janine Flock. "Natürlich habe ich mir nach Igls Gedanken gemacht, es war erbärmlich und schlecht, auch fahrerisch. Ich wusste, dass es jetzt es auf Bahnen geht, die ich mag", sagte Tina Hermann.

Am Sonntag riss die Siegesserie der Winterbergerin Laura Nolte im Zweierbob-Weltcup. Nach zwei Erfolgen musste sie sich in Altenberg mit Anschieberin Deborah Levi vom Sprintteam Wetzlar geschlagen geben. Nach der Führung im ersten Durchgang wurde die WM-Dritte im Finallauf von US-Pilotin Kaillie Humphries noch abgefangen. Die gebürtige Kanadierin Humphries setzte sich mit vier Hundertstelsekunden Vorsprung durch. Dritte wurde die Kanadierin Christine de Bruin vor der Wiesbadenerin Kim Kalicki, die mit Anschieberin Ann-Christin Strack aus Gießen knapp an einem Podestplatz vorbeifuhr.