Pariser 1:3-Niederlage setzt PSG-Trainer unter Druck

Emery in der Kritik
Unai Emery
PSG-Trainer Unai Emery steht nach der 1:3-Niederlage in München unter Druck. Foto: Andreas Gebert

Die PSG-Führung stelle Überlegungen an, den Coach am Saisonende zu beurlauben, berichtete das französische Sportblatt «L'Equipe». Einige Vorstandsmitglieder träten gar dafür ein, den Trainer bereits in der Winterpause abzulösen.

Das Team um den brasilianischen Weltstar Neymar hatte drei Tage vor der Niederlage in München sein Punktspiel beim Aufsteiger Racing Straßburg überraschend mit 1:2 verloren. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi reagierte erbost auf das 1:3 beim FC Bayern. «Ich bin sehr enttäuscht vom Ergebnis und von der Qualität unseres Spiels», sagte der Clubchef dem Sender beIN Sports. «Wir haben tolle Spieler und kommen nicht hierher, um uns ein 1:3 einzufangen.»

Die Position des Trainers aus dem spanischen Baskenland war schon vorher dadurch geschwächt worden, dass PSG in der vorigen Saison bereits im Achtelfinale am FC Barcelona gescheitert und in der französischen Liga nur Vizemeister hinter AS Monaco geworden war.

Als mögliche Nachfolger von Emery nannte das Blatt Massimiliano Allegri (Juventus Turin), Antonio Conte (FC Chelsea), Diego Simeone (Atlético Madrid) und José Mourinho (Manchester United).

Bericht in L'Equipe

Bericht in France Football


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