2500 Fachkräfte fehlen schon jetzt

WIRTSCHAFT  IHK Lahn-Dill berichtet von einer Lücke vor allem in den technischen Berufen

Vor allem in der Metall verarbeitenden Branche ist laut IHK die Nachfrage nach Fachkräften größer als das Angebot. (Foto: Archiv)

Das geht aus dem aktuellen „Fachkräftemonitor“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor. Die Suche nach geeigneten Fachkräften stelle die regionalen Unternehmen vor immer größere Probleme, teilt die IHK mit.

Es gibt auch eine Prognose für die nächsten Jahre. Demnach werden kommendes Jahr insgesamt 3300 Fachkräfte im IHK-Bezirk (Lahn-Dill-Kreis, Altkreis Biedenkopf und die Gemeinden Biebertal und Wettenberg im Landkreis Gießen) fehlen. In fünf Jahren seien allerdings Angebot und Nachfrage fast ausgeglichen. Ab dem Jahr 2025 zeigt der „Fachkräftemonitor“ jedoch wieder eine deutlich größer werdende Lücke. Laut Prognose fehlen im Jahr 2030 insgesamt 8900 Fachkräfte. Aktuell fehlen laut IHK 3800 Beschäftigte im technischen Bereich, hauptsächlich in der Metallverarbeitung.

Es fehlen zum Beispiel 170 Ingenieure

Darunter sind zum Beispiel 170 Ingenieure. In den kaufmännischen Berufen gibt es dagegen mehr Fachkräfte als freie Stellen. So bleiben unterm Strich insgesamt 2500 fehlende Fachkräfte.

In einer Konjunkturumfrage der IHK Lahn-Dill hatten kürzlich 60 Prozent der Unternehmer befürchtet, dass der Fachkräftemangel die künftige Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen werde. (jli)


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Kommentare (1)
Kann ich nicht wirklich glauben.
Ich habe 2016 meine Weiterbildung zum Maschinenbautechiker beendet,und seit dem auf der suche.
Bisher hatte ich nur ansagen.
Die Firmen wollen nichts In Fachkräfe investieren.
Am besten mehr
eine Eierlegende Wollmilchsau.
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