Wohnhaus für Azubis eingeweiht

Projekt  Die Firma Elkamet unterstützt junge Leute beim Start ins Berufsleben

Diese 2015 erworbene Immobilie hat die Firma Elkamet zu einem Wohnhaus für Auszubildende, Studierende, Praktikanten und neue Mitarbeiter eingerichtet. (Foto: H. Peter)
Mit einer Gartenparty feierte die Firma Elkamet die Einweihung des neuen Wohnhauses für Auszubildende, Studierende, Praktikanten und neue Mitarbeiter. (Foto: H. Peter)
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Am vergangenen Freitag fand bei herrlichem Sommerwetter eine Gartenparty aus Anlass der Einweihung des sanierten und neu eingerichteten Wohnhauses der Firma Elkamet in der Wittgensteiner Straße 1 statt.

Sophie Cyriax (Assistenz der Elkamet-Geschäftsleitung) stellte das derzeit schon bewohnte Objekt im Detail vor.

Dieses verfügt über drei Wohngemeinschaften mit jeweils drei Zimmern sowie dem jeweiligen dazugehörigen Kellerraum.

Die Initialzündung zu der Idee, einen solchen Wohnraum für Auszubildende, Studierende, Praktikanten und neue Mitarbeiter zu schaffen, sei eigentlich aus der Tatsache heraus entstanden, dass Flüchtlinge aus Krisenregionen, die das 18. Lebensjahr überschreiten, aus den Fördermaßnahmen entfielen.

Wohnraum werde benötigt und sei gerade auch für Studierende in der Praxisphase dringend erforderlich. „Schaffen wir ihn selber“, so Cyriax, die den mit dem Projekt beauftragten Mitarbeitern Michael Lather und Christine Fischer für die gelungene Umsetzung dankte.

Auf Anfrage dieser Zeitung berichtete Projektbeauftragter Michael Lather, dass die Firma Elkamet die leer stehende etwa 100 Jahre alte Immobilie (ein Backsteinbau) Ende 2015 erworben habe.

Die Gesamtkosten der Sanierung und Ausstattung bezifferte er auf rund 250 000 Euro.

Wohnraum auch für Studierende in der Praxisphase

Michael Honndorf, Personalleiter der Firma Elkamet, erzählte, dass die Firma derzeit 66 junge Menschen ausbilde. Hinzu kämen vier Fachoberschul-Jahrespraktikanten sowie 31 junge Menschen im StudiumPlus.

Für die Bewirtung der Gäste, die die dazu eingeladen wurden, die neu geschaffenen Räumlichkeiten in Augenschein zunehmen, sorgten Studierende des ersten bis dritten Semesters von Studium Plus.

Das Hinterland Jazz Orchestra unter der Leitung von Charly Mutschler begeisterte mit seinen Klängen.

Zu der Veranstaltung hatte Cyriax im Namen von Eberhard Flammer und Michael Parsch (Geschäftsleitung) die Gäste begrüßt.

Unter ihnen waren mit Gerd Hackenberg und Saskia Kuhl Vertreter der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill, der Kreistagsvorsitzende Detlef Ruffert, Biedenkopfs Bürgermeister Joachim Thiemig, Vertreter des Magistrats und der Fraktionen sowie Schulleiter Karl Heinz Schneider von den Beruflichen Schulen Biedenkopf.


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