Der Grundstein für den Traumberuf

HINTERLANDHALLE Über 550 Schüler kommen zur Ausbildungs- und Studienmesse

Über 550 Jugendliche aus acht Schulen des Hinterlands informieren sich am Freitag bei der Ausbildungs- und Studienmesse der IHK Lahn-Dill. Die Messe ist auch am heutigen Samstag bis 14 Uhr geöffnet. (Foto: Röder)

Infos aus erster Hand bei Norbert Pfeiffer (rechts) von Krämer+Grebe in Biedenkopf. Es hören interessiert zu (von links): Landrätin Kirsten Fründt, Kreishandwerksmeister Fred Schneider, Landtagsabgeordnete Angelika Löber und Angelburgs Bürgermeister Thomas Beck. (Foto: Röder)

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An über 60 Ständen können die Schüler rund 100 Berufe aus Industrie und Handwerk, dem Dienstleistungssektor und dem sozialen Bereich kennenlernen. Darüber hinaus informieren Hochschulen über schulische Weiterbildungsmöglichkeiten und das StudiumPlus.

Bernd Schmidt: „Man kann hier seinen Weg gehen, denn wir haben tolles Potenzial und tolle Perspektiven“

„Die Ausbildungs- und Studienmesse ist somit auch eine beeindruckende Leistungsschau der Region“, erklärte IHK-Vizepräsidentin Tina Christmann-Ayles bei der Eröffnung, an der Freitagfrüh zahlreiche Bürgermeister von Hinterland-Kommunen und andere politische sowie gesellschaftliche Würdenträger teilnahmen.

Von der aktuellen weltpolitischen Unsicherheit dürfe man sich nicht negativ beeinflussen lassen, so Christmann-Ayles. „Eine solide Ausbildung ist und bleibt eine sichere Bahn“, sagte sie. Und: „Große Karrieren haben oft mit einfachen Ausbildungen begonnen.“

Ein Beispiel dafür: der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU). Er begann seine Karriere mit einer Ausbildung bei einem hiesigen Geldinstitut. Schäfer wies in seinem Grußwort zudem auf die duale Ausbildung hin, die dank einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis „eine ideale Basis und eine sinnvolle Grundlage“ für das Berufsleben schaffe.

Kreishandwerksmeister Fred Schneider ermunterte insbesondere jene rund 20 Prozent der Jugendlichen, die auch am Ende ihrer Schullaufbahn noch nicht wüssten, was sie werden wollten, sich auf der Messe zu informieren: „Überlegen Sie sich: Was liegt mir? Und was ist mein Weg?“ Neben Ausbildungsmessen könne auch ein Praktikum helfen, um „praxisnahe Infos“ zu erhalten. Fred Schneider gab auch Einblicke in die besonderen Anforderungen handwerklicher Berufe und ermunterte dazu, hinein zu schnuppern. „Gehen Sie über die Messe und legen Sie den Grundstein für Ihren Traumberuf“, forderte er die Jugendlichen auf, die ab 8.30 Uhr die Hinterlandhalle fluteten.

Dautphetals Rathauschef Bernd Schmidt (FW) sprach im Namen aller Hinterland-Bürgermeister davon, dass die Kommunen darauf angewiesen seien, gute Wirtschaftsstandorte zu sein. „Das Hinterland hat diesbezüglich sehr viel zu bieten“, hob er hervor. Ein wichtiger Meilensein sei überdies die Technische Hochschule Mittelhessen mit ihrem Standort in Biedenkopf, die sich „enorm entwickelt“ habe. Den jungen Messebesuchern riet er: „Man muss nicht in die Ferne gehen, um etwas zu werden. Man kann hier seinen Weg gehen, denn wir haben tolles Potenzial und tolle Perspektiven.“

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